Rhenania Kunsthaus

unabhängiges, virtuelles Kunstzentrum

Das Kunsthaus in Graz wurde 2003 als architektonischer Höhepunkt des Europäischen Kulturhauptstadtjahres eröffnet. Der „Friendly Alien“ (durch seine außergewöhnliche Form hebt es sich deutlich von den umliegenden Gebäuden im barocken Stil ab), wie er von den Grazern genannt wird, ist mit seiner biomorphen Architektur inzwischen nicht nur ein Anziehungspunkt für Kunstinteressierte aus aller Welt, sondern auch ein tragender Bestandteil der städtebaulichen Identität der Stadt Graz und somit ein Wahrzeichen geworden. Als Ausstellungsraum für Gegenwartskunst der letzten 40 Jahre ist es eine Institution für die Ausrichtung internationaler, moderner und multidisziplinärer Kunst geworden. Es ist nicht auf eine Ausrichtung festgelegt sondern präsentiert neben Design auch Architektur, Fotografie, Film und Internetkunst.

In seiner Aufgabe widmet es sich ausschließlich der Präsentation und Vermittlung, sammelt nicht, trägt keine Dauerausstellungen aus und verfügt über keine Depots.

Die BIX Medienfassade (aus „big“ und „pixel“ zusammengesetzt), von der Berliner Agentur „realities:united“ designed, ist eine einzigartige Verschmelzung von Architektur und Medientechnologie, die als urbaner Bildschirm ein Instrument mehr künstlerischer und weniger informativer Kommunikation oft ausstellungsbegleitend genutzt wird und die Fassade so als Kommunikationsmedium nutzbar macht. Die Acrylglashaut auf der Ostseite des Gebäudes wurde von innen auf einer Fläche von 900 Quadratmetern dafür mit insgesamt 930 40-Watt Leuchtstoffröhren versehen, die einzeln steuerbar sind. Dieser überdimensionale Bildschirm ist Medium für Kunstprojekte und die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum.

 

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