Rhenania Kunsthaus

unabhängiges, virtuelles Kunstzentrum

Die Franzosen Nicéphore Nièpce und Louis Daguerre waren die ersten, die technisch-chemische Verfahren entwickelten, um ein Motiv abzubilden. Ende November 1826 gelang es ihnen erstmals, ein Bild dauerhaft und lichtbeständig festzuhalten. Sie gelten deshalb als Erfinder der Fotografie, obwohl ihre Entwicklung natürlich auf Erkenntnissen beruht, die schon lange davor gemacht wurden. Die „camera obscura“ des Arabers Ibn al Haitham konnte schon um 980 eine Art Fotografie auf Papier festhalten.

Die erste dauerhafte Fotografie von Niepce ist heute noch erhalten. Die Belichtungszeit mit dem damaligen Verfahren (gelöster Asphalt auf Zinnplatte) betrug mehrere Stunden und war deshalb für bewegliche Objekte ungeeignet. Daguerre gelang es später (nach Niepces Tod) mit einem neuen Verfahren (Solberiodid-Fotoplatten, mit Quecksilberdämpfen behandelt und Kochsalzlösung fixiert) die Belichtungszeit auf zwanzig Minuten zu reduzieren.

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